Wie bist du auf die Idee gekommen, eine eigene Community zu gründen?
Ich bin gewissermaßen Community-Mann der ersten Stunde – ausgestattet mit einem Akustikkoppler war ich schon Mitte der 80er
Jahre dabei, als die digitale Welt noch durch rauschende Modemverbindungen zum Leben erwachte. Ob Mailbox-Szene, BTX, FidoNET oder später Compuserve und AOL – ich habe all diese Welten nicht nur erlebt, sondern mitgestaltet. Als Sysop einer hannoverschen Mailbox veranstalteten wir bereits vor fast 40 Jahren legendäre Usertreffen – lange bevor der Begriff „Community“ im Mainstream ankam.
Nach neun Monaten intensiver Erfahrung bei Skool war der Schritt zu einer eigenen Community bei Communi fast selbstverständlich – zumal ich für das System früh einen günstigen Lifetime-Deal erworben hatte. Ich wusste sofort: Hier entsteht etwas mit Potenzial. Und ich wollte es von Anfang an nicht nur beobachten, sondern irgendwann selbst aktiv mitgestalten.
Worum geht es in deiner Community, wie kann man sie sich vorstellen?
Ich habe meine erste Community bei Communi genau dort eröffnet, wo das System noch eine Lücke hatte: Es fehlte eine zentrale
Übersicht – ein Ort, an dem man entdecken, stöbern, sich begegnen kann. Kein reiner Marktplatz im klassischen Sinn, sondern ein
lebendiger Raum, in dem sich Menschen und ihre Projekte sichtbar machen dürfen.
SPOTLIGHT ist aus genau diesem Impuls entstanden: Nicht kritisieren, sondern gestalten. Statt nur nach Angeboten zu suchen,
wollte ich einen Raum schaffen, in dem Begegnung möglich wird – nicht nur mit Ideen, sondern mit den Menschen dahinter.
Denn was nützt die schönste Community, wenn niemand sie findet?
SPOTLIGHT ist kein Ort, um zu glänzen – sondern einer, um zu leuchten. Hier darf Werbung sein – aber nicht als Selbstinszenierung, sondern als Einladung. Jede Vorstellung ist eine Gelegenheit, einander wirklich kennenzulernen: Was bewegt dich? Warum machst du, was du machst? Was suchst du, was bietest du, woran glaubst du?
Es geht nicht um Zahlen, sondern um Verbindung. Nicht um Reichweite, sondern um Resonanz. SPOTLIGHT ist ein Resonanzraum – für Menschen, die mehr wollen als Klicks: gemeinsames Wachstum, gegenseitige Inspiration und ehrliche Sichtbarkeit.
Und das Schönste: Jeder bringt etwas Eigenes mit – und plötzlich entsteht etwas Gemeinsames, das größer ist als die Summe der
Teile
Wen möchtest du mit deiner Community erreichen?
SPOTLIGHT richtet sich an Menschen, die in einer schnellen, oft oberflächlichen Online-Welt nach Tiefe suchen. Viele unserer Mitglieder sind selbst Hosts, Creator oder Unternehmer*innen – Menschen, die nicht einfach nur sichtbar sein wollen, sondern wirklich in Resonanz treten möchten.
Es geht nicht um Selbstvermarktung – sondern um Selbstverantwortung. Nicht um Lautstärke – sondern um Echtheit. SPOTLIGHT ist für alle, die ihr Licht nicht künstlich heller drehen, sondern spüren: Leuchten kommt von innen.
Für mich war Communi von Anfang an ein spannender Ort – voller kreativer Köpfe, mit Vision und Haltung. SPOTLIGHT wurde zur perfekten Gelegenheit, genau diese Menschen kennenzulernen. Ich konnte nicht nur die Plattform im echten Einsatz erleben, sondern auch in Kontakt mit anderen gehen, die mit derselben Frage unterwegs sind: Wie verbinden wir unser Wirken mit echter Begegnung?
Es ist eine Symbiose geworden – zwischen Plattform, Menschen und dem, was entstehen darf, wenn man sich nicht nur zeigt,
sondern wirklich begegnet.
Gab es schon mal ein Erlebnis (in der Community), das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Oh ja – tatsächlich mehrere. Aber ein Moment hat mich besonders berührt: Nach einem persönlichen Tiefpunkt sagte ein Mitglied in einem unserer Live-Calls den Satz: „Ich hatte vergessen, dass man online wirklich atmen kann.“
Das hat mich tief getroffen – im besten Sinne. Denn genau darum geht es in SPOTLIGHT: Um diese echten, leisen, menschlichen Momente, in denen Nähe nicht durch Bildschirmgrenzen begrenzt, sondern durch Präsenz möglich wird. Solche Augenblicke zeigen mir immer wieder: Online-Community kann mehr sein als Austausch. Sie kann Heimat auf Zeit sein.
Und ehrlich gesagt: Gerade im Digitalen entsteht oft eine Tiefe, die man im Alltag so kaum noch findet. Vielleicht, weil wir hier bewusster zuhören. Vielleicht, weil der Raum anders gehalten wird. Oder vielleicht, weil wir hier nicht nur performen – sondern sein dürfen.
Deshalb liebe ich Online-Communitys. Und deshalb gibt es SPOTLIGHT.
Was macht deine Community so besonders im Vergleich zu anderen Gruppen?
SPOTLIGHT ist kein Kursraum – sondern eine Bühne. Aber nicht zum Glänzen, sondern zum wahrhaftigen Leuchten. Es ist ein Labor für Haltung, Präsenz und Resonanz – getragen von einer Kultur der gegenseitigen Achtung, in der Echtheit mehr zählt als Wirkung.
Hier arbeiten wir nicht mit künstlicher Verknappung oder psychologischem Druck – sondern mit Vertrauen. Die Gespräche sind ehrlich, manchmal unbequem, aber immer respektvoll. Alles darf gesagt werden – nur nicht unreflektiert.
Und ja: Werbung ist ausdrücklich erlaubt. Man darf über sich, seine Community, sein Herzensprojekt sprechen – nicht als Selbstdarstellung, sondern als Einladung. Was in anderen Gruppen oft als „off-topic“ gilt, ist bei uns Teil des Themas: Wer bist du? Was trägst du bei? Und warum ist das wichtig?
Im SPOTLIGHT ist vieles bewusst anders. Kein Algorithmus, kein Verkaufsfunnel, kein Push-System. Sondern ein Raum, in dem Begegnung wichtiger ist als Taktik – und in dem die Menschen nicht Content liefern, sondern wirklich etwas zu sagen haben.
Was ist dir besonders wichtig, wenn du an deine Community im Ganzen denkst?
Dass sie lebendig bleibt. SPOTLIGHT soll kein starres Konzept sein – sondern ein atmendes Gefüge. Ein Raum, der sich mit seinen Mitgliedern weiterentwickelt. In dem jede Stimme zählt – besonders auch die leisen. Ich sehe mich dabei nicht als Leader, sondern als Gastgeber. Es geht mir darum, Räume zu öffnen, in denen Menschen sich selbst und andere auf neue Weise erleben können. Wenn jemand nach einem Call sagt:
„Ich fühle mich wieder klarer.“ oder „Ich habe heute richtig was mitgenommen.“ – dann ist das Ziel erreicht.
Damit diese Lebendigkeit spürbar bleibt, gibt es immer wieder neue Impulse, z. B.: die Sichtbarkeitswoche, die Challenge „Neue Mitglieder gewinnen“, die SPOTLIGHT-Edition von „ENTHÜLLT“, in der Mitglieder sich mit „7+1 FunFacts“ vorstellen dürfen. Oder unser neues Format „Community in der Community“ – bei dem Mitglieder ihre eigene Community live und konkret dem gesamten SPOTLIGHT-Raum mit seinen aktuell knapp 180 MItgliedern präsentieren können. Und das ist erst der Anfang. Neue Formate sind bereits in Planung – denn solange Bewegung im Raum ist, bleibt auch die Begegnung lebendig.
Wo kann man mehr zu deiner Community erfahren?
Am besten direkt über die Landingpage von SPOTLIGHT. Sie wurde übrigens bei einem Landingpage-Wettbewerb einer anderen Community zur besten Seite gekürt – aus einer Vielzahl eingereichter Beispiele. Das war eine schöne Bestätigung, denn: Diese Seite zeigt genau das, was SPOTLIGHT ausmacht – klar, offen und mit Herz.
Wer neugierig ist, schaut einfach vorbei – oder noch besser: Tritt der Community bei und stürz dich ins Getümmel. Das Angebot ist komplett kostenlos, also: kein Risiko, nur Resonanz. Denn echte Begegnung beginnt oft mit einem einzigen Klick.
BONUSFRAGE: Wie viel Aufwand steckt im Aufbau und laufenden Betrieb deiner Community?
Eine ehrliche Antwort? Mehr, als man denkt – aber deutlich weniger, wenn man im Flow bleibt. Community-Building ist kein Nebenprojekt. Es ist ein lebendiger Organismus, der Pflege, Klarheit und Haltung braucht. Wir investieren kontinuierlich Zeit in Moderation, Inhalte, Struktur und Präsenz – aber nie in blinden Aktionismus. Denn: SPOTLIGHT funktioniert, weil es auf Gegenseitigkeit beruht.
Je mehr die Mitglieder den Raum mit Leben füllen, desto mehr beginnt er, sich selbst zu tragen. Und genau das ist der Punkt: Wenn eine Community wirklich resonant ist, wird sie mitgetragen. Das bedeutet nicht, dass alles von allein läuft – aber es bedeutet, dass sich der Aufwand gut anfühlt.
Wir sind auf einem guten Weg. Und solange es so viel Freude macht, bleibt der Aufwand keine Last – sondern eine Einladung.
