Wie bist du auf die Idee gekommen, eine eigene Community zu gründen?
Ich wollte mein Wissen einfach in einer anderen Form anbieten als in Online-Kursen.
Weil ich es mag, in den Austausch zu kommen mit meinen Teilnehmern, dass sie Fragen stellen können, dass ich mit ihnen interagieren kann, dafür sind Communities einfach besser geeignet.
Ich habe zuerst eine Zoom Community auf School gegründet, aber das wurde mir dann irgendwann zu teuer. Deshalb bin ich auf Community gewechselt und habe hier jetzt meine Zoom Community und auch die Community Pioniere mit denen ich sehr happy bin.
Worum geht es in deiner Community, wie kann man sie sich vorstellen?
In der Community die Community Pioniere geht es um alles für den Aufbau einer eigenen Community. Und das fängt an von der Technik, wie muss ich das in der Community einrichten, aber auch, wie gewinne ich neue Mitglieder, wie kann ich mehr Interaktion mit den Mitgliedern voranbringen.
In der Zoom-Community geht es darum, Selbständige, die bisher nur als Gast in Zoom Meetings teilgenommen haben, mehr Sicherheit zu geben, auch als Host Zoom Meetings durchzuführen, für ihre Communities, für Webinare, für Präsentationen oder andere Live-Calls.
Denn es ist ein großer Unterschied vom Gast zum Host zu werden, und genau diese technischen Dinge zeige ich in der Zoom- Community, die jeder Selbstständige, der online unterwegs ist, kennen sollte.
Wen möchtest du mit deiner Community erreichen?
Ich möchte in meinen Communities Selbstständige unterstützen und in vielen Fällen sind sie über 50, die online sichtbar werden wollen, sei es mit einer eigenen Community oder die sich auch ein Online Business aufbauen wollen und dafür Zoom brauchen.
Mein drittes Thema ist ja YouTube Marketing. Dazu habe ich noch keine Community gemacht, aber das kommt vielleicht auch irgendwann noch, wo es dann darum geht, sichtbar zu werden als Expert/in auf YouTube. Denn online sichtbar zu werden und die richtigen Menschen anzuziehen ist gar nicht so einfach, wie manche Menschen darstellen, das muss man erst lernen. Genau dabei helfe ich den Selbständigen.
Gab es schon mal ein Erlebnis (in der Community), das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Ein besonders schönes Erlebnis war die Teilnahme von Betty an meinem Workshop zum Zoom-Warteraum-Video. Sie ist 82, sie ist kunstbegeistert und sie ist gut in PowerPoint. Es war einfach so toll zu sehen, wie diese Frau mit 82 noch, PowerPoint-Präsentationen erstellt, daraus ein Video gemacht und ihr Wissen mit so einer Begeisterung in die Welt trägt.
Und das sind die schönen Momente, wenn man merkt, dass man einem Teilnehmer oder einer Teilnehmerin noch den letzten Anstoß geben kann, etwas besser zu machen, etwas zu erreichen, etwas zu schaffen. Das liebe ich an den Communities.
Was macht deine Community so besonders im Vergleich zu anderen Gruppen?
Die Community Pioniere ist aktuell sicher eine der größten deutschen Gruppen auf Community, weil es hier um den Community-Aufbau geht. Hier teile ich wirklich mein ganzes Wissen um Communi in den monatlichen Live Calls. Wir finden uns auch zu thematischen Live Calls zusammen, wenn es um die Mitgliederwerbung geht oder bestimmte Themen, von den Teilnehmern gewünscht wurden.
Was mich sicherlich auszeichnet, ist meine Strukturiertheit, weil ich viel mit Mind Maps erkläre und das damit leichter zu verstehen ist. Ich bin außerdem sehr pragmatisch und finde immer Workaround-Lösungen, wenn irgendetwas nicht gehen sollte. Denn ich bin eher lösungsorientiert als problemorientiert.
Hier bekommt man auch aus erster Hand Informationen von Sam Bakker, dem Gründer von Community, weil ich immer wieder Update Calls mache, welche neuen Funktionen von Community in den letzten Wochen neu herausgebracht wurden, die Sam in seiner monatlichen, englischen Office Hour veröffentlicht. Ich übersetze das Ganze dann auf Deutsch. Und erkläre es so, dass es wirklich jeder versteht, und wer mehr über Communi erfahren will, über die Entwicklung, was kommt noch alles, der erfährt das genau hier bei den Community Pionieren.
Was ist dir besonders wichtig, wenn du an deine Community im Ganzen denkst?
Eine Community besteht aus unterschiedlichen Mitgliedern. Es gibt zum einen die stillen Mitleser, dann gibt es die, die ab und zu mal etwas posten oder kommentieren, und dann die besonders Aktiven, die auch im Leaderboard auftauchen. Und genau das muss
man sich bewusst machen.
Nicht alle Mitglieder sind aktiv in einer Community. Es gibt viele stille Mitleser. Und ich freue mich dann immer, wenn ich per Chat angeschrieben werde und dann lese: „Sabine, das ist ganz super, was du hier in deiner Community bietest. Und ich bin dir so dankbar dafür, dass du das machst“. Und deshalb muss man sich das auch vor Augen führen. Nicht alle sind aktiv, besonders in einer kostenlosen Community.
In einer bezahlten Community ist das etwas anderes. Das merke ich an meinem Kurs „Die Community-Formel“. Da geht es ganz anders ab als in einer kostenlosen Community. Das ist noch mal ein anderes Thema. Wichtig ist auch zu wissen: Nicht alle Mitglieder sind regelmäßig aktiv, sondern für manche gibt es auch Phasen, wo Privates, Gesundheitliches im Wege steht, die sich dann plötzlich wieder zurückmelden, wenn sie wieder gesund sind.
Außerdem finde ich so spannend, dass man auch total spannende Menschen kennenlernt im Laufe der Zeit, wie z. B. dich Janina, die man sonst im normalen Leben nicht kennen gelernt hätte, weil sie wo ganz anders wohnen und leben. Durch die regelmäßigen Live-Calls entsteht da eine echte Verbindung.
Wo kann man mehr zu deiner Community erfahren?
Hier sind die Links zu meinen Communities, und du kannst gerne reinschauen:
https://communi.com/community-pioniere
https://www.communi.com/zoom
